BallinStadt – das Auswanderermuseum

Die BallinStadt auf der Elbinsel Veddel ist eine beeindruckende Dauerausstellung zur Auswanderungswelle in den Jahren zwischen 1850 und 1938, die für mehr als fünf Millionen Menschen den Aufbruch in eine ungewisse Zukunft, in die sogenannte „Neue Welt“ bedeutete. Das Erlebnismuseum ‚BallinStadt‘ ist genau diesen Menschen gewidmet.
Wegweiser richtung Museum

Entstehung der BallinStadt

Eine besondere Bedeutung hatten in dieser Zeit die Auswandererhallen in Hamburg. Errichtet wurden sie 1901 von Albert Ballin, um den vielen Auswanderern Unterkünfte zu bieten. Ballin war damals Generaldirektor der HAPAG. Mit Lazarett, Kirche, Synagoge, Schlafsälen und Speiseräumen war die BallinStadt eine eigene kleine Stadt in der Stadt.
Vor mehr als 100 Jahren waren die Auswandererhallen Woche für Woche für tausende Menschen das Tor in eine neue Zukunft. Das machte Hamburg zum bedeutendsten Ausreiseort in Europa. Heute befindet sich genau dort das Erlebnismuseum.

Besonderheiten des Auswanderermuseums

Auf einer Ausstellungsfläche von etwa 2.000 m² erhält der Besucher Einblicke in die Auswanderungswelle vor mehr als 100 Jahren. In drei rekonstruierten Wohn- und Schlafpavillons werden die Reise der Auswanderer durch Europa, die Hintergründe für ihre Auswanderung und ihr neues Leben in der Ferne anhand zahlreicher Ausstellungsstücke anschaulich dargestellt.
Mit einer Vielzahl beeindruckender Exponate, wie überdimensionierten Landkarten, Koffern und Truhen, einem rekonstruierten Schlafsaal sowie einem begehbaren Schiff, welches Einblicke in die damaligen Reisebedingungen der ersten, zweiten und dritten Klasse gewährt, hinterlässt die BallinStadt bleibende Eindrücke.
Im Haus 1 findet der Besucher das Foyer, einen Infopoint sowie die Kasse und Räume für Sonderausstellungen und Veranstaltungen. Mittels einer interaktiven Simulation können Sie sich in die Auswanderer von damals hineinversetzen lassen oder Familienforschung betreiben und an eigens dafür errichteten Computerterminals auf die Suche nach Familienmitgliedern gehen, die seinerzeit ausgewandert sind. Sie können u.a. auf die Passagierlisten von damals zugreifen.
Haus 2, das Herzstück der BallinStadt, informiert mit moderner Ausstellungstechnik, der interaktiven Hauptausstellung „Port of Dreams“, über Auswanderungen von Hamburg nach Amerika zwischen 1850 und 1938. Zudem erfahren Sie vieles über den Gründer der Auswandererhallen, Albert Ballin.
Im originalgetreu rekonstruierten Schlafsaal und dem Speisesaal von Haus 3 erhalten Sie Einblicke in das Leben in den Auswandererbaracken von 1901 bis 1934. Zudem gibt es dort ein Restaurant sowie einen Shop.

Die BallinStadt – ein Highlight unter Hamburgs Museen

Die BallinStadt ist nicht umsonst eines der beliebtesten Museen der Hansestadt. Sie präsentiert die Geschichte der Auswanderer in der damaligen Zeit anhand zahlreicher eindrucksvoller Exponate. Dies geschieht vor einer atemberaubenden Kulisse, anschaulich und für jedermann nachvollziehbar. Eintrittskarten können Sie übers Internet (beispielsweise bei eintrittskarten.de) oder vor Ort an der Kasse erwerben.

Bild: Lupico – Fotolia

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